Bewegung, Teamgeist und messbare Ergebnisse: Best Practice aus der Firmenchallenge Österreich 2025
Die Expert:innen der Firmenchallenge – die Lebens- & Sozialberater:innen der WKO Wien – gemeinsam mit Stefan Koubek, Helge Payer und Dr. Andreas Heralic. © Firmenchallenge Österreich
Wie gelingt es Unternehmen, Gesundheitsförderung so zu gestalten, dass sie nicht nur gut klingt, sondern tatsächlich Menschen erreicht? Die Firmenchallenge Österreich 2025 liefert darauf eine überzeugende Antwort. Beim Abschlussevent wurde deutlich: Wenn Bewegung niederschwellig, digital und gemeinschaftlich organisiert wird, kann daraus weit mehr entstehen als ein sportlicher Wettbewerb.
Von 1. Oktober bis 19. November standen 50 Tage lang Gesundheit, Teamgeist und Bewegung im Mittelpunkt. Unternehmen aus ganz Österreich waren eingeladen, ihre Mitarbeitenden zu mehr Aktivität im Alltag zu motivieren – unabhängig von Fitnesslevel, Alter oder sportlicher Erfahrung.
Beeindruckende Ergebnisse aus der Challenge
Die Bilanz der Firmenchallenge 2025 zeigt, welche Dynamik ein gemeinsames Gesundheitsprogramm entfalten kann:
aus ganz Österreich nahmen an der Firmenchallenge 2025 teil.
sammelten während der Challenge gemeinsam Bewegungsminuten.
wurden innerhalb der 50 Tage erreicht – ein eindrucksvoller Beleg für die hohe Beteiligung.
wurden dokumentiert – von Spaziergängen und Radfahren bis hin zu Yoga oder Wandern.
als Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.
der befragten Teilnehmenden gaben an, dass ihnen das Konzept der Firmenchallenge gefällt.
Warum der niederschwellige Zugang entscheidend ist
Ein zentraler Erfolgsfaktor der Firmenchallenge ist die Einfachheit des Konzepts. Jede Bewegungsminute zählt – egal ob beim Spazierengehen, Radfahren, Wandern, Yoga, im Fitnessstudio oder durch andere Formen körperlicher Aktivität.
Damit steht nicht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern die regelmäßige Aktivierung. Gerade für Unternehmen ist das relevant: Gesundheitsprogramme scheitern oft daran, dass sie nur jene erreichen, die ohnehin motiviert sind. Die Firmenchallenge senkt diese Einstiegshürde und schafft einen Rahmen, in dem Bewegung unabhängig vom Leistungsniveau möglich wird.
Gemeinsam für mehr Bewegung in Österreich: Zahlreiche Botschafter:innen und starke Partner unterstützen die Firmenchallenge Österreich auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Bewegungskultur. Im Bild: WKO-Generalsekretär Mag. Jochen Danninger (l.) mit Firmenchallenge-Initiator Dr. Andreas Heralic (r.) © Marek Knopp
Bewegung stärkt nicht nur den Körper
Das Abschlussevent 2025 machte deutlich, dass die Wirkung der Challenge weit über körperliche Aktivität hinausgeht. Bewegung wird zum sozialen Erlebnis. Teams motivieren sich gegenseitig, vergleichen Fortschritte und erleben gemeinsame Erfolgsmomente.
Damit zahlt die Firmenchallenge nicht nur auf Gesundheit ein, sondern auch auf Teamgeist, Motivation und Unternehmenskultur. Gerade in einer Arbeitswelt, die häufig von Sitzen, Bildschirmarbeit und Termindruck geprägt ist, entsteht dadurch ein wertvoller Gegenpol.
Gesundheitsförderung als Unternehmenskultur
Die Firmenchallenge Österreich versteht betriebliche Gesundheitsförderung nicht als einmalige Maßnahme, sondern als Teil moderner Unternehmenskultur. Seit 2019 verfolgt das Programm den Anspruch, Gesundheit digital, wissenschaftlich fundiert und für möglichst viele Mitarbeitende zugänglich zu machen.
Besonders wichtig ist dabei: Auch Mitarbeitende, die nicht aktiv an der Challenge teilnehmen, profitieren von begleitenden Inhalten, Gesundheitsimpulsen und Wissensangeboten. So wird aus einem Bewegungsformat ein umfassendes Gesundheitsprogramm für das gesamte Unternehmen.
Wissen als zusätzlicher Hebel
Neben der Bewegung spielt auch der Wissensaufbau eine zentrale Rolle. Inhalte, Benefits und Fortbildungen von Expert:innen sowie Persönlichkeiten aus Sport und Wirtschaft helfen dabei, Gesundheit ganzheitlich zu verstehen.
Impulse von Sportlegenden und Expert:innen wie Clemens Doppler, Lizz Görgl, Thomas Morgenstern, Kira Grünberg und vielen weiteren zeigen, wie Bewegung, mentale Stärke, Regeneration und Motivation zusammenwirken. Dadurch wird Gesundheitsförderung nicht abstrakt, sondern praxisnah und inspirierend.
Firmenchallenge-Initiator Dr. Andreas Heralic (l.) mit Co-Initiator & Fachgruppenobmann Mag. Harald Janisch (r.) und Botschafter Thomas Morgenstern (m.) für die Firmenchallenge 2024 © Mag. Barbara Lachner
Was Unternehmen daraus lernen können
Die Ergebnisse der Firmenchallenge 2025 zeigen mehrere zentrale Erkenntnisse: Gesundheitsförderung muss einfach zugänglich sein. Je niedriger die Einstiegshürde, desto mehr Menschen werden erreicht.
Gemeinsame Ziele verstärken die Motivation. Bewegung wird leichter, wenn sie im Team erlebt wird. Digitale Lösungen können Gesundheitsförderung messbar machen, weil Bewegungsminuten, Aktivitäten und Teilnahmequoten konkret zeigen, welche Wirkung entsteht.
Vor allem aber zeigt die Challenge: Gesundheit ist mehr als Bewegung. Erst durch die Verbindung von Aktivierung, Wissen, Motivation und Teamgeist entsteht nachhaltige Wirkung.
Fazit
Die Firmenchallenge Österreich 2025 zeigt eindrucksvoll, wie moderne betriebliche Gesundheitsförderung funktionieren kann: niederschwellig, digital, gemeinschaftlich und messbar. Mit über 6,9 Millionen Bewegungsminuten, 306 teilnehmenden Unternehmen und einer sehr hohen Zufriedenheit der Teilnehmenden liefert sie ein starkes Best-Practice-Beispiel dafür, wie Unternehmen Gesundheit im Arbeitsalltag verankern können.
Der wichtigste Befund: Bewegung ist nicht nur ein Gesundheitsfaktor. Sie kann Teams verbinden, Motivation stärken und Unternehmenskultur positiv beeinflussen. Genau darin liegt die eigentliche Stärke der Firmenchallenge Österreich.




















